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Massives Lohndumping bei Privat Spitex-Firma

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Das private Spitex-Unternehmen lifepoint GmbH in Jona (SG) betreibt massives Lohndumping. Der Unia liegen Abrechnungen vor, wonach eine Betreuerin lediglich einen Stundenlohn von 13.35 Franken erhielt – über 5 Franken weniger, als der Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft des Bundes vorschreibt. Insgesamt schuldet lifepoint zwei Pflegerinnen gemäss den vorliegenden Unterlagen über 50‘000 Franken. Die Unia wird bei den zuständigen Behörden intervenieren und prüft eine Klage.

BeO: Petitionskomitee gegründet

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An der gestrigen Hauptversammlung der Branche Gesundheit und Soziales der Unia Berner Oberland wurde beschlossen, die nationale Kampagne „Gute Pflege und Betreuung brauchen gute Arbeitsbedingungen“ auch in das Oberland zu tragen. Die schweizweite Petition fordert genügend Personal und eine bessere Finanzierung sowie gute Gesamtarbeitsverträge. Dazu wurde ein Petitionskomitee gegründet, welches die Unterschriftensammlung organisiert.

Infos zum Komitee und zum Jahresprogramm folgen in Kürze

Biel: Nein zur Privatisierung

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Die Gewerkschaft Unia lehnt alle vier Privatisierungsvarianten des Bieler Gemeinderates rund um die städtischen Alters- und Pflegeheime ab. Nur die Weiterführung in der bisherigen Form ermöglichen eine demokratische Kontrolle durch die Bevölkerung. Statt betriebswirtschaftlichem Denken muss der Stadtrat seine Verantwortung wahrnehmen und sich für gute Pflege und Arbeitsbedingungen einsetzen.

1. Nationaler Pflegejugendgipfel

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Schlechte Arbeitsbedingungen und Pflegen bis zum Umfallen: Diese Missstände gehören bei Auszubildenden, Berufseinsteigenden und Praktikant/innen im Gesundheits- und Sozialwesen zum Alltag. Junge Pflege- und Betreuungskräfte wollen dies gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia ändern. Am ersten Nationalen Pflegejugendgipfel fordern sie mehr Personal, fairere Löhne und Massnahmen gegen die Ausnutzung von Praktikant/innen und Auszubildenden. Sie setzten mit einem Flashmob in Bern ein Zeichen.

Regionales Branchentreffen für Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung

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Am letzten Treffen vom 16. November haben wir zusammen herausgefunden, dass es noch viel braucht, damit ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zu Stande kommt. Nun wollen wir den gemeinsamen Weg bis dorthin besprechen. Welche weiteren Schritte möchte die Branchengruppe gehen, damit wir unserem Ziel, einen allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag zu haben, näher kommen?

Die Aktionsgruppe wird die Planung der Aktionswoche , welche vom 14. März bis am 18. März 2016 dauert, vorstellen.

Das Branchentreffen findet am Montag, den 15. Februar von 19-21 Uhr im Restaurant Papagei in St. Gallen statt.

Anmelden kannst du dich bei Darius Eigenmann: darius.eigenmann@unia.ch oder 079 933 01 69

 

Weihnachtsaktion des Pflege- und Betreuungspersonals in St. Gallen

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Gute Pflege braucht gute Arbeitsbedingungen

 

Stress, Personalmangel und Lohndruck: In der Unia organisierte Pflege- und Betreuungsfachpersonen haben diesen Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt in St. Gallen selbstgebackene Weihnachtsguetzli verteilt und dabei auf die Probleme in der Branche aufmerksam gemacht. Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal und allgemeingültige Gesamtarbeitsverträge (GAV).

 

Die Pflege ist im Umbruch und die Folgen davon sind im Alltag deutlich zu spüren. Immer mehr Stress, konstante Überbelastung und steigender Lohndruck sind nur einige der negativen Veränderungen. Pflege und Betreuungsberufe sind harte Jobs. Während 365 Tagen im Jahr, auch an den Festtagen, kümmert sich das Pflege- und Betreuungspersonal um Patient/innen, Bewohnende und Klient/innen. Dabei stehen für sie eine qualitativ gute Pflege und Betreuung im Vordergrund. Dafür braucht es aber auch gute Arbeitsbedingungen.

 

Aktion auf dem Weihnachtsmarkt

Diesen Sonntag machte die Unia Gruppe Pflege und Betreuung auf diese Missstände aufmerksam. Das Pflege- und Betreuungspersonal informierte Passantinnen und Passanten am Weihnachtsmarkt über ihre Probleme. Insbesondere der steigende Lohndruck und die konstante Überbelastung wurden in den Gesprächen mit Betroffenen oft genannt. Dabei wurden intensive Gespräche über mögliche Verbesserungen geführt.

 

Die bereits aktiven Mitglieder der Unia Gruppe Pflege und Betreuung fordern ihre Arbeitskolleg/innen auf, sich aktiv an zukünftigen Aktionen zu beteiligen und freuen sich über jede zusätzliche Unterstützung.

 

Schmähpreis der Unia Jugend für Privat-Spitex

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Die Unia Jugend hat heute den Apprentice Simply Ignored-Award (A.S.I.-Award), einen jährlichen Schmähpreis für Institutionen, die die Rechte von Lernenden nicht respektieren, an die Association Spitex privée Suisse (ASPS) verliehen. Sinnbildlich hat sie der ASPS eine Fussmatte mit der Aufschrift «Wir sind keine Fussabtreter – Lernende verlangen Respekt» übergeben.

Aufruf «Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte» lanciert

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Seit 12. November 2015 gilt in der Schweiz das Abkommen «Menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte» der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO). Dieses muss nun zügig umgesetzt werden, wie ein breit abgestützter Aufruf verlangt. Die Gewerkschaft Unia gehörte zu den Erstunterzeichnerinnen. Der Aufruf kann hier unterzeichnet werden.