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2. Pflege- und Betreuungsjugendgipfel

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Gemeinsam diskutieren, planen und handeln.

Melde dich jetzt an!

Pflege und Betreuung befinden sich im Wandel: Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens und des Betreuungsbereichs führt dazu, dass Stress und Zeitdruck und damit auch Krankheitsausfälle und Berufsausstiege zunehmen. Knapp 45% der Pflegenden verlassen vorzeitig ihren Beruf. In der grossen Unia-Umfrage unter Auszubildenden aus Pflege und Betreuung gab die Hälfte der Befragten an, sich nicht vorstellen zu können, in zehn Jahren noch auf ihrem Beruf zu arbeiten. Es ist an uns, dies zu ändern! Denn wir wissen: Gute Pflege und Betreuung brauchen gute Arbeitsbedingungen. Dies erreichen wir nur Gemeinsam – denn wir sind nicht nur die Zukunft, sondern auch Teil der Gegenwart!

Wir laden dich deshalb herzlich zum 2. Gipfel für Pflege- und Betreuungs(fach)personen unter 30 Jahren oder in Ausbildung ein. 
Unia Jugend, Unia Sektor Tertiär, Koordinationskomitee Pflege- und Betreuungsjugend

Programm

10.30 Eintreffen, Kaffee und Gipfeli

11.00 Eröffnung und Begrüssung

11.15 Ein Blick auf unsere NachbarInnen

11.45 Panels zu Themen aus Pflege und Betreuung, u.a. Digitalisierung in der Pflege und Betreuung, Aufwertung der Pflege, Care Arbeit und Gleichstellung der Geschlechter

13.15 Pause und Mittagessen

14.00 Workshops:

Was muss sich ändern in unseren Berufen:
Gemeinsame Erarbeitung unserer Forderungen

Was sind meine Rechte bei der Arbeit:
Gemeinsame Erarbeitung eines Leitfadens

15.30 Zusammentragen der Ergebnisse

16.00 Gemeinsam machen wir auf unsere Anliegen aufmerksam: Aktion auf dem Bundesplatz

Pflege-Flash im Aargau am Tag der Pflegenden

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Eine Gruppe von engagierten Fachpersonen des SBK und der Unia hat unangekündigt vor mehreren Pflegeheimen des Kantons Aargau, trotz Regen, Banner vor die Eingänge mit Kreidespray angebracht. Sie wollen der Öffentlichkeit die enormen Leistungen dieser Berufsgruppe bewusst machen, und den Kolleginnen und Kollegen ihre Verbundenheit zeigen.

Pflege 1.Mai mit Bundesrat Alain Berset

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Mitglieder der Branchengruppe Pflege und Betreuung Aargau erklären Bundesrat Alain Berset (zuständig für die nationale Gesundheitspolitik) wo Handlungsbedarf ist.
Der oberste Chef des Gesundheitswesens der Schweiz bekam von aktiven Pflegefachleuten unsere aktuelle Petition "Pflege und Betreuung unter Druck" und das "Manifest für gute Pflege und Betreuung" am 1.Mai Umzug in Aarau erklärt.

Massives Lohndumping bei Privat Spitex-Firma

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Das private Spitex-Unternehmen lifepoint GmbH in Jona (SG) betreibt massives Lohndumping. Der Unia liegen Abrechnungen vor, wonach eine Betreuerin lediglich einen Stundenlohn von 13.35 Franken erhielt – über 5 Franken weniger, als der Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft des Bundes vorschreibt. Insgesamt schuldet lifepoint zwei Pflegerinnen gemäss den vorliegenden Unterlagen über 50‘000 Franken. Die Unia wird bei den zuständigen Behörden intervenieren und prüft eine Klage.

BeO: Petitionskomitee gegründet

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An der gestrigen Hauptversammlung der Branche Gesundheit und Soziales der Unia Berner Oberland wurde beschlossen, die nationale Kampagne „Gute Pflege und Betreuung brauchen gute Arbeitsbedingungen“ auch in das Oberland zu tragen. Die schweizweite Petition fordert genügend Personal und eine bessere Finanzierung sowie gute Gesamtarbeitsverträge. Dazu wurde ein Petitionskomitee gegründet, welches die Unterschriftensammlung organisiert.

Infos zum Komitee und zum Jahresprogramm folgen in Kürze

Biel: Nein zur Privatisierung

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Die Gewerkschaft Unia lehnt alle vier Privatisierungsvarianten des Bieler Gemeinderates rund um die städtischen Alters- und Pflegeheime ab. Nur die Weiterführung in der bisherigen Form ermöglichen eine demokratische Kontrolle durch die Bevölkerung. Statt betriebswirtschaftlichem Denken muss der Stadtrat seine Verantwortung wahrnehmen und sich für gute Pflege und Arbeitsbedingungen einsetzen.

1. Nationaler Pflegejugendgipfel

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Schlechte Arbeitsbedingungen und Pflegen bis zum Umfallen: Diese Missstände gehören bei Auszubildenden, Berufseinsteigenden und Praktikant/innen im Gesundheits- und Sozialwesen zum Alltag. Junge Pflege- und Betreuungskräfte wollen dies gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia ändern. Am ersten Nationalen Pflegejugendgipfel fordern sie mehr Personal, fairere Löhne und Massnahmen gegen die Ausnutzung von Praktikant/innen und Auszubildenden. Sie setzten mit einem Flashmob in Bern ein Zeichen.

Regionales Branchentreffen für Mitarbeitende aus Pflege und Betreuung

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Am letzten Treffen vom 16. November haben wir zusammen herausgefunden, dass es noch viel braucht, damit ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zu Stande kommt. Nun wollen wir den gemeinsamen Weg bis dorthin besprechen. Welche weiteren Schritte möchte die Branchengruppe gehen, damit wir unserem Ziel, einen allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrag zu haben, näher kommen?

Die Aktionsgruppe wird die Planung der Aktionswoche , welche vom 14. März bis am 18. März 2016 dauert, vorstellen.

Das Branchentreffen findet am Montag, den 15. Februar von 19-21 Uhr im Restaurant Papagei in St. Gallen statt.

Anmelden kannst du dich bei Darius Eigenmann: darius.eigenmann@unia.ch oder 079 933 01 69